Das Risiko an Osteoporose zu erkranken ist für Frauen 5-mal höher als das Risiko an Brustkrebs zu erkranken. Bei Früherkennung können Sie sich aktiv schützen, damit die Erkrankung nicht fortschreitet!
Im gesunden Knochen wird ständig alte Knochensubstanz abgebaut und neue aufgebaut. Bei Osteoporose ist dieses Verhältnis gestört, wodurch es zu einem Mangel an Knochenmasse und-dichte kommt. Die knochen werden brüchig, sie verlieren an Stabilität und verformen sich.
Von Osteoporose sind mehr Frauen (80%) als Männer (20%) betroffen. Männer erkranken erst verstärkt nach dem 70. Lebensjahr.
Besonderes Risiko besteht in folgenden Fäll:
Heimtückischerweise haben die Patienten lange Zeit gar keine Beschwerden: Meist wird die Diagnose erst gestellt, wenn die Zerstörung der Knochensubstanz schon sehr weit fortgeschritten ist und es zu Knochenbrüchen kommt.
Ist es erst einmal soweit fortgeschritten sind die Folgen für die Patienten massiv. Viele werden pflegebedürftig, können sich nicht mehr eigentständig versorgen. Zudem leiden sie unter starken Knochenschmerzen, was ein hohes Maß an Lebensqualität nimmt.
Im fortgeschrittenen Stadium können Banalitäten, die dem Gesunden serlbstverständlich erscheinen, wie Husten oder eine Kiste vom Boden aufheben einen sehr schmerzhaften Knochenbruch verursachen.
die Behandlung in diesem Stadium ist äußerst schwierig: Bestehende Schäden können nicht rückgängig gemacht werden und die Gefahr für neue Brüche steigt mit jedem Bruch. Ziel ist leider lediglich das Fortschreiten zu unterdrücken, das vorhandene Knochengewebe zu stärken - aber zerstörtes Gewebe kann nicht geheilt werden.
Erkennt man jedoch die Entwicklung frühzeitig, so kann wirkungsvoll vorgesorgt und gegengesteuert werden.
Damit steigt für Ihre Zukunft die Prognose Ihrer Lebensqualität und Lebenserwartung, denn Osteoporose kann mit seinen Folgeerkrankungen lebensgefährlich werden, was leider zu oft unterschätzt wird.
40% der Betroffenen sterben innerhalb der ersten zwei Jahre im Fortgeschrittenen Stadium infolge von OP-Komplikationen, Lungenentzündungen oder Embolien.
Mit der Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) kann man dier Erkrankung am sichersten auch schon in den Anfängen erkennen. Andere Verfahren können erst im Fortgeschrittenen Stadium die Diagnose stellen.
In unserer Praxis bieten wir eine Methode auf Ultraschallbasis an, was folgende Vorteile bringt:
Leider übernehmen die Gesetzlichen Krankenkassen eine Untersuchung nur, wenn begründeter Verdacht auf Osteoporose besteht. Dies ist der Fall, wenn Knochenbrüche aufgrund von banalen Anlässen entstanden sind oder schon im Röntgenbild Veränderungen der Knochensubstanz sichtbar sind. Dann ist jedoch schon 40% des Gewebes unwiderruflich zerstört und die Erkrankung schon sehr weit fortgeschritten.